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An einem Tag im April sagte sie: „Du kennst die ‚Civil Wars‘?! Aber… niemand kennt die ‚Civil Wars‘!“
So beginnen besondere Freudschaften. Vor allem wenn eine solche Konversation bei einem gediegenen ‚Äbbelwoi‘ am Ersti-Abend der Uni stattfindet.
Paulas und Jules Musikgeschmack weist noch viel mehr Parallelen auf, wie die beiden im schummrigen Licht der Apfelweinkneipe im tiefhessischen Frankfurt erörterten, und so wurde der Entschluss gefasst sich im Folgemonat einmal zum jammen zu treffen.
Im Schulmusikstudium, welches die beiden 2013 begonnen haben, verbringen die Studenten einen Großteil ihrer Zeit in sogenannten ‚Überäumen‘, ein meist winziger Raum mit einem schäbigen, verstimmten Klavier. Und genau dort fassten die beiden einen Entschluss, der ihr Leben verändern, und plötzlich eine ganz neue Art von Kreativität in den Fokus rücken würde: Songwriting.
Beide schrieben bereits seit dem Teenager Alter ihre eigenen Lieder mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung, zeigten sie aber keiner Menschenseele – nicht mal Mama!
Aber manchmal begegnet man einer Seele, die so schön ist, dass man nicht anders kann als ihr zu vertrauen und dem Willen nachzugeben sein Innerstes preiszugeben und ihr zu zeigen.
Und das passierte auf den neun Quadratmetern des stickigen Überaumes A533 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Die Stimmen der beiden blendeten außergewöhnlich übereinander und auch die Art des Stimmgebrauchs sagte der jeweils anderen sofort zu und sie verliebten sich in die neu entdeckten Klänge.

„We should totally start a band!“


Wie viele junge, musikbegeisterte Menschen haben diesen Satz im Rausch der Euphorie schon herausgeschrien… Aber nach der Aussprache dieses Satzes einen Weg zu verfolgen, voneinander zu lernen, sich besser und besser kennen zu lernen, die Licht- wie die Schattenseiten des anderen, Kompromisse zu finden und sich nicht von Außenwind umwerfen zu lassen – Das ist das wahre Kunststück und der einzige Weg eine Band am Leben zu erhalten.
Und das taten die beiden.
Mit Eifer, doch nie mit Übereifer, mit Liebe, doch nie mit blinder Liebe und mit Offenheit, doch nie mit Naivität gegenüber allen Chancen die sich ihnen auftaten.
Der erste Gig auf einem Hoffest in Dreieich, der zweite als Support für einen befreundeten Musiker, der Dritte beim Jazzfest der Musikhochschule und ZACK –  steht man zwei Jahre später auf der Main Stage eines Musikfestivals in Irland, und ein paar Wochen später vor einem Orchester, das die eigenen Songs begleitet. 
Es klingt wie ein Traum, und es ist auch einer. Und die beiden werden weiterträumen solange es ihnen gewährt wird.
„Das Schöne an euch ist, dass ihr so unheimlich zweisam seid, wenn ihr miteinander singt. Es ist wie ein eigener kleiner Kosmos um euch herum. Aber ihr schließt eure Zuhörer nicht aus. Ihr lasst sie daran teilhaben“, sagte einmal eine Konzertbesucherin.
Und dieses Credo wollen Paula und Jule verfolgen. Die Menschen an ihrem ‚Romie-Cosmos‘ teilhaben zu lassen. Denn was sie da haben, und  das verstehen sie selbst nicht einmal so genau, ist ein Geschenk des Schicksals, welches gütig genug war, die Wege der beiden zur gleichen Kneipe zu geleiten. An einem Tag im April.

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Some day in april she said: „You know  ‚The Civil Wars‘?! But… nobody knows ‚The Civil Wars‘!“ What a way to start a friendship. All music lovers can relate to this one… especially if that conversation takes place in cute little bar whilst having a cold „Äbbelwoi“, a hessian traditional cider, during a pub crawl for freshmen.

And there were more parallels yet to be discovered in Paulas and Jules taste of music which led to some jamming in the following month.
While studying lectureship, what the two sisters by choice have been doing since 2013, you spend a lot of time in small, dark rooms with shabby out of tune pianos in order to practice. And that’s where the magic happened.
Paula and Jule have been writing songs since being teenagers but did never have the desire or the courage to show it to anyone – not even their Mommys!
When they met each other they finally found a soul they could trust and were able to share their inner longings, their wishes, their secrets and thoughts with another person.
And this is what happend in room A533 in the University of Music and Performing Arts in Frankfurt am Main, Germany.
Their voices harmonized unbelievably good toghether and Paula and Jule fell in love with each others voices, style of singing and songwriting.

„We should totally start a band!“

A million kids have said that sentence before but only few managed to take the path that follows this declaration. A hard path of learning from each other, getting to know each other – the bright as well as the dark sides -, of compromizing and of shielding the relationship from outer challenges. The only path that leads to a funcioning and longlansting band.
That‘s the path Paula and Jule decided to take.
Working hard, yet never too hard, loving a lot, yet never blindly, being open, yet never naive concerning all the opportunities that opened up over the years.
They had their first gig in a backyard in Dreieich, a lovely German village, their second supporting a dear friend and the third at the Jazz Festival of their university.
And BOOM.
Suddenly, two years later, they found themselves on the Main Stage of a Music Festival in Ireland and a few weeks later in front of an Orchestra, which played their songs.
It all sounds like some surreal fantasy…  And it is. It is a dream the two won’t wake up from as long as the world lets them.
„The beauty of you two is the intimate toghetherness when you sing. It seems as if you have kind of a little cosmos around yourselves. But you’re not excluding the listeners… you’re letting them be part of it“, said a concert goer once.
And this is what Paula and Jule want to stick to. Let the audience always be a part of their „Romie-Cosmos“. Because what they have, and even they can’t explain what it really is, is special and for sure a heavenly present. A present from a kind Destiny, who once led them both into the same pub. Some day in April.